Familie S. möchte den kleinen Sohn Max taufen lassen. Die Eltern melden sich bei ihrem zuständigen Gemeindepfarrer und verabreden ein Taufgespräch, denn es gibt manches zu fragen: Was geschieht eigentlich bei einer Taufe? Was bedeuten die Worte und Gesten, und was ist ganz praktisch vorzubereiten und zu beachten? Einige Wochen vor dem großen Fest besucht der Gemeindepfarrer Familie S., um alle anstehenden Fragen zu klären und den Ablauf der Taufe zu besprechen.

In der Kirchengemeinde Rahden haben sich alle Pfarrerinnen und Pfarrer und das Presbyterium der Gemeinde in diesem Jahr auf einen gemeinsamen Ablauf der Taufe verständigt. Während bisher an den verschiedenen Predigtstätten unterschiedliche Taufordnungen in Gebrauch waren, soll die gottesdienstliche Tauffeier vom 1.Advent an vereinheitlicht werden. So werden erfahrene Gottesdienstbesucher von nun an einige Änderungen bemerken: Manche Texte und Gesten haben eine neue Reihenfolge bekommen. Das Vaterunser rückt an das Ende des Gottesdienstes. Die Gemeinde wird stärker als zuvor daran erinnert, dass auch sie eine Verantwortung für die Täuflinge trägt.

Für Familie S. hat sich durch das Taufgespräch vieles geklärt. Auch wenn ihr Gemeindepfarrer Max nicht selbst taufen wird, weil an jenem Sonntag eine Kollegin Dienst hat: Die Eltern haben jetzt eine klare Vorstellung davon, wie die Taufe ablaufen wird.