Text und (einige) Fotos: Anja Schubert
130 Jugendliche aus den Rahdener Gemeindebezirken und aus Pr . Ströhen starteten am Freitag mit einem riesigen Zeltlager im Rahdener Freibad in ihre Konfirmandenzeit. „Rahden geht Baden“, so das Motto der Veranstaltung, die zu dritten Mal infolge den Auftakt in Sachen kirchlichen Unterrichts bildete, bot den Mädchen und Jungen auch dieses Mal wieder jede Menge Spiel, Spaß und erfrischende Wasserspiele, denn das 36-köpfige Helferteam um Pfarrerin Gisela Kortenbruck und die Pfarrer Stefan Thünemann, Hanns Meiners, Rainer Rohrbeck und Roland Mettenbrink hatte ein attraktives Programm auf die Beine gestellt. Nach dem Zeltaufbau ging es zur Abkühlung erst einmal ins erfrischende Nass. Auch erste Versuche des Wandelns auf dem Wasser konnten beim Slacklining beobachtet werden. Am Abend hieß es „Bühne frei“ für die Nachwuchsband „No Name VIPs“, die auch Anfang Juli den Kreiskirchentag in Lübbecke eröffnete. Live-Musik unter freiem Himmel feierte bei der dritten Auflage der Veranstaltung ihre erfolgreiche Premiere. Christian Kaster und Holger Jäkel zeichneten für die technische Seite verantwortlich. Auch das traditionelle Stockbrotbacken durfte zum Ausklang des Abends nicht fehlen. Der besondere Dank der Organisatoren galt der Stadt Rahden sowie den Mitarbeitern des DLRG-Ortsvereines und Jugendreferent Oliver Nickel. Auch der letzte Zivildienstleistende der Kirchengemeinde Rahden, Sören Kucke, hatte sich stark in die Vorbereitungen eingebracht.
Das „Konfi-Camp“ fand am Sonnabendvormittag mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Hanns Meiners unter dem Motto „die Heilung des blinden Bartimaeus“ gestaltete, seinen besinnlichen Abschluss. „Für die Kids ist es ein toller Start in die Konfirmandenzeit. Ein Highlight, das die jungen Leute zusammenschweißt und ihnen in guter Erinnerung bleibt“, sind die Gemeindepfarrer überzeugt. „Man muss auch in Sachen Glaube manchmal etwas Neues wagen und die Jugendlichen bei dem Abholen, was ihnen Spaß macht. Neue Wege gehen, um zu zeigen, dass Kirche von heute auch erfrischend anders sein kann.“







