Vor bald 50 Jahren wurde die Auferstehungskirche Wehe gebaut. Vor (wahrscheinlich) etwa 500 Jahren entstand die Kanzel, die dann für Jahrhunderte in der alten Weher Klus und später in der Weher Schule stand. Dankenswerterweise ist die historische Kanzel vor einigen Jahren aus dem Museum Lübbecke nach Wehe zurückgekehrt. Natürlich sollte sie nun einen angemessenen Platz in der Auferstehungskirche finden. So entstand die Idee, den Gottesdienstraum so umzugestalten, dass die spätgotische Kanzel mit ihren Verzierungen gut zur Geltung kommt. In diesem Sommer konnten die Pläne umgesetzt werden: Ein neues Parkett hat inzwischen den recht verschrammten PVC-Belag von 1963 ersetzt, die Heizkörpernischen wurden zugemauert und neue Heizkörper davor montiert, was in Zukunft erhebliche Energieeinsparungen möglich macht und außerdem den Raum etwas schneller warm werden lässt. Die Orgel ist gründlich überholt worden und etwas weiter in die Mitte gerückt. Wenn man sie jetzt hört, merkt man, wie gut dem Klang all diese Maßnahmen getan haben. Ein neuer Anstrich schließlich betont die Bedeutung der Auferstehungskirche als Gottesdienst- und Andachtsraum.
Erfreulich und besonders hervorzuheben ist das große ehrenamtliche Engagement vieler Weherinnen und Weher! Ohne ihre tatkräftige Mithilfe wären all diese Umbaumaßnahmen nicht so schnell und vor allem nicht so günstig umgesetzt worden. Die verbleibenden Kosten konnten komplett aus Spenden gedeckt werden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihre Mitarbeit oder ihre Spende diese Renovierung möglich gemacht haben! Als wir am Anfang mit einigen Jugendlichen und Erwachsenen die Kirche ausgeräumt und den alten Fußboden entfernt haben, meinte einer der Freiwilligen, auf seine Hilfe angesprochen: „Ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass ich dabei bin und anpacke, schließlich sind wir eine Gemeinde, oder?“ So ist es zum Glück für viele immer noch klar, dass eine Gemeinschaft nur funktionieren kann, wenn alle das dazu beitragen, was sie können.






