Wir sind eine Gruppe von Männern, die sich zu bestimmtem Themen trifft, und reflektieren unser Christsein mit der Welt. Wir machen uns mit unseren ureignen Prinzipien vertraut und lernen dadurch unseren Frauen ein echtes Gegenüber zu sein. Unsere Frauen brauchen erwachsene Männer, damit sie zum Blühen gebracht werden können und der Feminismus seine Anstoßpunkte verliert. Es ist etwas Erfüllendes mit Männern die verloren gegangene Beziehungsfähigkeit wieder zu trainieren und sein Leben zu teilen, sich korrigieren zu lassen, um als Mann Bestätigung zu erfahren. Erst in der Spiegelung im Gegenüber eines anderen Mannes wird er zur eigentlichen Männlichkeit nach dem Bilde Gottes geführt.

Unserer Antrieb: Die lebendige Gemeinde ist ausgerichtet auf: Männer und Frauen, Familien, sie ist Multikulturell, Bibeltreu, Christuszentriert und vom heiligen Geist geführt und außerdem Reproduzierend. Diese Reproduktion, sprich geistliche Vermehrung, ist allerdings sehr stark in den Hintergrund gerückt. Männer haben sich zurückgezogen und suchen ihre Identität woanders. Die Frauen bleiben und „stehen ihren Mann“. Die Folge ist eine Verweiblichung auch in den Inhalten. Bei diesem Reproduktionsprozess nehmen die Männer eine Schlüsselrolle ein. Die klare Position des Vater hat eine 12-fach stärkeren Einfluss auf das Glaubensleben der Familie (Studie 2003) .
Männer bleiben oft allein und haben große Schwierigkeiten in Beziehung zu kommen. In Gottes Nähe zu Einheit und Vertrauen zu kommen fällt ihnen sehr schwer. Dabei ist es sein Ziel das Männer geistliche Väter und auch Frauen geistliche Mütter werden für ihre Familie und dann auch in der Gemeinde. Es ist für eine Gemeinde unausweichlich einen geistlichen Wachstumspfad zu haben der zur Reife führt. Wer seine Identität nicht bei Gott sucht sondern z. B. in der Arbeit droht auszubrennen, denn diese kann verloren gehen aber Gott und seine Liebe zu uns bleibt.

CMT-Abschlusswochenende

Anlässlich eines Abschlusswochenendes der CMT Gruppe aus Wermelskirchen hatten die Männer ihre Motorsägenkünste freien Lauf gelassen. Thema des Wochenendes war aber das Buch „Der Pfad“ von David Morrow. Es beschreibt, wie schnell Man(n) weibliche Eigenschaften entwickeln kann, wenn die Umgebung oder die Umstände keinen andere Möglichkeiten bieten. Deshalb macht der Autor Männern Mut, sich ihrer Identität wieder bewusster zu werden und durch einen geistlichen Vater Bestätigung zu erfahren, auch wenn man schon ein erwachsener Mann ist.

"Der Sprung"

Auf dem Gelände „Safed Place“ in Rahden (Barler Kamp 6) trafen sich Studenten, um einen ihrer Freunde im Rahmen einer kleinen Zeremonie in die Zweierschaft der Ehe zwischen Mann und Frau zu übergeben. Auch ein angehender Pfarrer gehörte dabei zum Kreis der Teilnehmenden. An dem Wochenende beschäftigte man sich u.a. mit Sport und anderen bei Männern beliebten Themen und „Spielzeugen“; aber man nahm sich auch Zeit für intensive Gebetszeiten, und es gab lebendige Diskussionen um Fragen aus Kirche und Gesellschaft bei abendlichem Lagerfeuer. Am Sonntag feierten die Männer zum Abschluss einen Lobpreis-Gottesdienst im Tipi, bei dem auch eine Abendmahlsfeier unter freiem Himmel die Gruppenmitglieder stärkte.

Fußball Multikulti

Einige Männer aus der derzeitigen CMT-Gruppe haben unter den Asylbewerbern und Flüchtlingen, die sich zur Zeit in Rahden aufhalten, eine Reihe fußballbegeisterte junge Männer gefunden. So hat sich bereits eine Fußballmannschaft aus Einheimischen und Auswärtigen gebildet, die von Mitgliedern der CMT-Gruppe gecoacht wird. Ein erstes Fußballspiel hat bereits auf auf dem Gelände „Safed Place“ stattgefunden, weitere sollen folgen. An die sportliche Betätigung schloss sich ein Grillfest an, das Gelegenheit gab, über die Grenzen der Sprachbarrieren hinweg miteinander in Kontakt zu kommen und Freundschaften zu knüpfen. Dabei wurde – natürlich! – über Fußball gesprochen, aber auch über die unterschiedlichen religiösen Erfahrungen, die Menschen aus verschiedenen Kulturen mit nach Deutschland bringen. Man fand viele Gemeinsamkeiten und mehr Verbindendes als Trennendes – nicht nur im Sport, sondern auch in der Religion.

CMT

Zur Zeit findet ein „Christliches Männertraining“ statt. Dieses Training ist so angelegt, dass es voraussichtlich noch bis zum Jahresende laufen wird. Zum Programm gehört – ungefähr nach der Hälfte der Zeit - ein sog. „Ehetag“. Zu dieser Veranstaltung sind – anders als bei den sonstigen Treffen – auch die Frauen eingeladen. Sie können so Einblick in das Programm nehmen, erhalten Informationen über die Inhalte der Gruppe und können so an dem Prozess der Gruppe sowie der möglicherweise stattfindenden Veränderung ihres Ehemanns Anteil nehmen. Am „Ehetag“ geht es um folgende Inhalte: 1. Der Unterschied zwischen Mann und Frau, 2. Kommunikation in der Ehe, 3. Selbstannahme und Vergebung. Am Ende des Trainingsjahres trifft man sich noch einmal zu einem Abschlusswochenende, das diesmal in einer einsamen Berghütte im Weserbergland stattfinden soll, weil man gerade in der Einsamkeit Gottes Gegenwart besonders wahrnehmen und sich ihr annähern kann.

Das nächste Männertraining startet voraussichtlich im Februar 2016. Interessierte melden sich im Männerbüro an.