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„Come on, let’s go“ – Mit diesem Motto lud die Kirchengemeinde Rahden am Sonntag zur wöchentlichen Zusammenkunft in die St.-Johannis-Kirche. Und nicht nur Gläubige der eigenen Gemeinde fanden den Weg in das Rahdener Gotteshaus, um begleitet von eindringlichen Gospelklängen an den Tisch des Herrn zu gehen.
Lebendig und zugleich gefühlvoll wurde der Abendmahlgottesdienst von einer Gospelmesse umrahmt, die der Chor WeTo und der Jugendchor der Musikschule Espelkamp-Rahden-Stemwede unter Leitung von Mechthild Bräkling gestalteten. Die fünf Songs der „Kleinen Gospelmesse“ aus der Feder von Komponist Ralf Grössler setzten, abgestimmt auf den Ablauf des Gottesdienstes, der in den Händen von Pfarrer Stefan Thünemann lag, gezielte Akzente, um Gottes Nähe zu erfahren.
Mit „Come on let’s go” zu Beginn, „Lord, have Mercy” als Pendant des „Herr, erbarme dich” und „Lord God, heavenly King“ spannten die Chöre einen Bogen vom sich auf den Weg Machens und Ankommen bei Gott.
Mit „Let us break Bread together“ und „Lam of God“ umrahmten die Sängerinnen und Sänger das Heilige Abendmahl, das die Gläubigen an den Tisch des Herrn führte. Mit der Schriftlesung rückte Kirchmeisterin Sonja Wiebke zuvor die Geschichte von den „Arbeitern im Weinberg“ in den Blick, einem Gleichnis von der Suche nach dem Lohn des Himmlischen, für das die Jünger alles aufgegeben haben. „Ich glaube, ich bin mit meinem Wunsch nach ein bisschen mehr als bloßem Reichtum nicht allein“, ließ Pfarrer Thünemann in seiner Predigt die Gedanken dahingehend schweifen, ob materieller Reichtum wirklich das Maß aller Dinge sei (Jeremia 9, 22-23),. Sein Fazit: „Wir sehen uns doch alle irgendwo nach einer neuen Bescheidenheit, die uns zu den wichtigen Dingen des Lebens führt. Nur wenn wir aus Gottes tun lernen und Barmherzigkeit, Stärke und Gerechtigkeit im göttlichen Verständnis leben, kann unser Leben gelingen.“
Auch einige neuere geistliche Lieder zum Mitsingen für alle Gläubigen fanden in den Gottesdienst Einzug und harmonierten mit den dargebotenen Gospelsongs. Immer wieder erhielten die Chöre für ihre Leistung spontanen Applaus. Julia Geusch am Klavier und an der Orgel sowie Annette Schepsmeier (Querflöte) begleiteten die 21 Sängerinnen und Sänger souverän und überzeugend auf ihren Instrumenten.