Am 4. Advent des Jahres 1963 wurde nach zweijähriger Bauzeit das Gemeindezentrum in Wehe seiner Bestimmung übergeben. Kirchenrat Bremer vom Landeskirchenamt in Bielefeld nahm die Einweihung vor und hielt im Festgottesdienst die Predigt. Zugegen war auch der damalige Superintendent Dr. Begemann.
Ursprünglich war seitens des landeskirchlichen Bauamtes daran gedacht, dass die Gemeinde in den Folgejahren aus eigenen Mitteln dazu eine Kirche bauen sollte. Dies war aus Sicht der Gemeinde nicht zu leisten und so nahm man auf das Bauvorhaben so rechtzeitig Einfluss, dass der große Saal des Gemeindehauses als Kirchraum ausgestaltet wurde.
Schnell wurde für die Gemeinde aus dem Gemeindezentrum »ihre« Kirche, denn es entwickelte sich sehr rasch in den Räumen des neuen Hauses reges Leben.

Auferstehungskirche Wehe

Weher Moorort 2, 32369 Rahden-Wehe

Seit der Einweihung war die Gemeinde auch hier eifrig um die Ausschmückung ihrer Kirche bemüht. 1967 bereicherte daher eine Kanzel den Kirchraum und im Altarraum erklang eine Orgel an Stelle eines Positivs.

In den darauffolgenden Jahren folgten Lesepult und Taufleuchter, Wandleuchten und ein Läufer, der durch das gesamte Kirchenschiff lief. Unübersehbar dann und mit sehr viel finanziellem Aufwand verbunden, der Bau des Kirchturmes, von dem zwei Glocken, die die Kirchengemeinde Rahden beschaffte, die Gemeindeglieder unter das Wort Gottes riefen.
Lange hatte man über einen Namen für die Weher Kirche nachgedacht. Man einigte sich im Presbyterium auf die »Auferstehungskirche«. Die Namensgebung erfolgte aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums.

Eingeweiht wurde an diesem 4. Advent des Jahres 1983 auch ein Buntglasfenster im Altarraum, in dem der Auferstandene dargestellt ist im Kreis der Symbole der vier Evangelisten. Vier Jahre später wurde die Empore gebaut.

Im Herbst 2013 wurde das 50jährige Jubiläum der Auferstehungskirche mit einem bunten Gottesdienst und einem fröhlichen Dorffest begangen, zu dem auch ein Umzug gehörte, an dem sich viele Weher beteiligten.