Im Frühjahr 2010 (April bis Juni) hat die Gemeinde unter dem Titel „Kirche fragt nach“ eine Gemeinde-Umfrage durchgeführt. Als Befragte kamen dabei vor allem Menschen in den Blick, die die Zukunft der Kirchengemeinde tragen werden, d.h. besonders junge Familien und Menschen in der Altersgruppe bis ca. 50 Jahren sollten befragt werden. Außerdem ging es darum, Kritik und Anregungen von denen zu erhalten, die bisher eher wenig in der Gemeinde zu Wort kommen. Natürlich waren auch die älteren und die treuen Gemeindeglieder eingebunden, denn auch ihre Erfahrungen sind wichtig, wenn es um die Zukunft der Gemeinde geht.

Mitglieder der Konzept-Gruppe gingen also mit einem Stand auf den Markt, um dort mit Menschen da-rüber ins Gespräch zu kommen, was sie von ihrer Kirchengemeinde erwarten. Auch in den Kindergärten und unter Konfirmandeneltern wurde der Fragebogen verteilt. Insgesamt haben 106 Personen sich an der Umfrage beteiligt (82 Frauen, 20 Männer, 4 ohne Angabe). Davon waren 79 Personen zwischen 26 und 55 Jahren alt.

Bei der Frage, wie wichtig die 10 Ziele bewertet werden, die unsere Gemeinde sich für die Zukunft gesetzt hat, kamen folgende interessanten Ergebnisse heraus: Als „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“ wurde an erster Stelle genannt, dass unsere Gemeinde „offen und einladend“ sein soll. Als fast ebenso wichtig wird gesehen, dass sich die Gemeinde auf den Weg zu Menschen macht, dass Menschen begleitet werden und dass sich Gemeinde für die Menschen stark macht. Die meisten Bewertungen als „sehr wichtig“ bekam der Wunsch nach lebendigen Gottesdiensten.

Insbesondere die Gottesdienste wurden auch dann benannt, als die Befragten frei äußern konnten, wo sie sich deutliche Veränderungen und Schwerpunkte für die Zukunft wünschen. Lebendige, moderne Gottesdienste, vor allem für Kinder und junge Familien, wurden hier gewünscht, aber auch viele Ideen für die Kirchenmusik kamen zusammen (weitere Angaben siehe Grafik unten). Die Ergebnisse werden bei der Entwicklung der Gemeinde-Konzeption berücksichtigt werden, an der zur Zeit gearbeitet wird - und natürlich auch bei der konkreten zukünftigen Gemeindearbeit.