Am 1. Oktober 2010 trafen sich im Gemeindehaus interessierte und engagierte Gemeindeglieder, um über den weiteren Weg unserer Kirchengemeinde nachzudenken. Über 40 Personen folgten der Einladung, die über Abkündigungen und den Gemeindebrief ausgesprochen worden war.
Nach Begrüßung und einigen Informationen erläuterte Pfarrerin Gisela Kortenbruck die Ergebnisse der Gemeindeumfrage (siehe Artikel an anderer Stelle in diesem Gemeindebrief). Dann betrachteten die Anwesenden 16 verschiedene Worte der Bibel zum Thema „Gemeinde“ und überlegten, welche dieser Worte wohl für unsere Gemeinde so etwas wie einen Auftrag beschreiben.
Mit großer Mehrheit wurde folgender Vers gefunden: Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. (Römer 12,12)
Zwei weitere Bibelworte wurden noch dazu ausgewählt: Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist. (1. Korinther 12,4) – und: Das hätte ich gerne, dass ich im Hause des Herrn bleiben können mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn. (Psalm 27,4)
Danach wurde in kleinen Gruppen an den Tischen engagiert über ein Bündel von Fragen diskutiert, wie zum Beispiel: Wo erleben Sie unsere Gemeinde positiv? Wofür können Sie danken? Wovon träumen Sie? Was würden Sie gerne verändern? Erkennen Sie in den gefundenen Bibelworten einen Auftrag für unsere Gemeinde? Wie sieht dieser Auftrag praktisch aus? Welche Zusage Gottes erkennen Sie dahinter?
Viele Fragen, aber in den sich anschließenden Gesprächen wurde deutlich: Wir sind eine bunte, vielfältige Gemeinde mit vielen unterschiedlichen Menschen, die aber Einheit und Gemeinschaft lebt, ihren Auftrag wahrnimmt und daran arbeitet, in der Zukunft noch profilierter ihren Weg zu gehen.
Die Ergebnisse dieses Abend fließen in die Erstellung einer Gemeindekonzeption ein, an der zur Zeit das Presbyterium und eine Arbeitsgruppe arbeiten und die im kommenden Jahr fertig gestellt werden soll. Allen, die an diesem Abend teilnahmen, merkten, dass in unserer Gemeinde viele Schätze und Ressourcen schlummern, die uns zuversichtlich nach vorn schauen lassen.







