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30 Jahre Jugendreferent Oliver Nickel

Seit 30 Jahren ist Oliver Nickel als Jugendreferent in unserer Gemeinde tätig. Aus diesem Anlass gab’s ein kleines Interview:

Oliver, 30 Jahre bist du jetzt schon „der Mann für die evangelische Jugendarbeit“ hier in Rahden. Wie war das am Anfang?

Nachdem ich in Rahden schon mein Anerkennungsjahr als Gemeindepädagoge gemacht hatte, bin ich am 1. Mai 1993 angefangen. Meine Kollegin war Franziska Held-Kammer. Sie war für die Offene Tür zuständig, und ich habe die Gruppen betreut. Da gab es eine Jungen- und eine Mädchenjungschar. Außerdem eine Gruppe in Wehe und eine in Pr. Ströhen. Zu einigen der damaligen Jugendlichen habe ich heute immer noch Kontakt, das ist schön. Deren Kinder kommen inzwischen auch hierher. Und unser heutiger Kirchmeister, Jan Geertmann, ist auch einer von den Jungs, die damals zu meiner ersten Gruppe gehörten.

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Wenn du zurückblickst auf das, was war: Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Mir war es immer wichtig, den Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie einfach sein und zur Ruhe kommen können. Dabei hat es natürlich auch manchmal knifflige Situationen gegeben, wenn Jungsgruppen miteinander in Streit geraten sind. Das hat es auch schon früher gegeben, das ist nichts Neues. Dann den richtigen Ton zu finden und zu deeskalieren, das war dann meine Aufgabe. Und meistens hat’s auch geklappt.

Eine besondere Erfahrung war auch die Zeit um 2015, als wir uns stark in der Flüchtlingsarbeit engagiert haben. Zusammen mit Christina Zimmermann habe ich damals das „Café International“ aufgebaut, das in Kooperation mit dem Präventionsrat und Cornelia Griebel zu einem wichtigen Treffpunkt für Geflüchtete und Helfende geworden ist. Diese Arbeit hat viel dazu beigetragen, dass die Integration für viele, die damals nach Rahden kamen, gelungen ist. Natürlich hat die Flüchtlingsarbeit jener Jahre auch Einfluss auf unsere Jugendarbeit gehabt. Da sind viele gegenseitige Impulse und Kontakte entstanden.

Und dann… sind im Laufe der 30 Jahre auch die Räume hier im Jugendkeller immer wieder umgestaltet worden. Oft haben die Ehrenamtlichen dabei viel selbst geplant und gemacht. So hat es immer wieder Veränderungen gegeben. Die große Umgestaltung vor fünf Jahren, als wir den neuen Eingang hin zur Wehme und den Thekenraum mit der neuen Küche bekommen haben, hat viel verändert. Es ist schön, so helle, einladende Räume zu haben. Da halten sich die Jugendlichen gern auf.

Es gäbe noch viel anderes zu nennen. Unsere tolle Konfi-Aktion „Rahden geht baden“ fällt mir ein, die vielen Jugend-Sommerfreizeiten, die wir gemacht haben, die Kinderbibelwochen und -musicals. Und ich denke daran, was wir alles auf dem Pollertshof in Pr. Oldendorf erlebt haben. Für dieses Jugendhaus des Kirchenkreises habe ich mich sehr engagiert. Es ist schade, dass wir es aufgeben mussten. Aber andererseits: Veränderungen müssen immer wieder sein, Veränderungen sind gut.

Apropos Veränderungen: Was siehst du für die nächsten Jahre an Aufgaben für dich? Welche Perspektiven siehst du da für unsere Jugendarbeit?

Ich möchte auf jeden Fall weiter offen für Neues sein. Ich kümmere mich ja schon lange auch um digitale Infos. Das möchte ich auch weiter betreiben: Insta, WhatsApp und unsere Homepage, darüber können wir die Jugendlichen informieren und in Kontakt kommen. Fundraising ist ein Thema, das ich mir für die nächste Zeit vorgenommen habe; denn das Spendensammeln wird auch für die Jugendarbeit immer wichtiger. Dann würde ich gern mit unseren Jugendlichen beim Konfi-Camp mitmachen. Und dann freue ich mich auf unser Kindermusical im Herbst. Das wird auch wieder ein großes Abenteuer für die Kinder und für unser Team.

Oliver, danke für das Gespräch. Und weiter viel Freude an deiner Arbeit und Gottes Segen dazu!

(GK)

Unsere nächsten Gottesdienste, ab ca. 16 Uhr als Video abrufbar:

  • 2. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Klaus-Hermann Heucher

  • 9. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Gisela Kortenbruck

  • 16. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Udo Schulte

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