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Vier Kirchenkreise, eine Verwaltung: „Weser-Werre-Wiehen“

Carsten Schöneberg, Verwaltungsleiter des Kirchenkreises, erläutert die Pläne für eine gemeinsame Verwaltung auf der Sondersynode im September 2025.

Die evangelischen Kirchenkreise Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho rücken dem Ziel eines gemeinsamen Kreiskirchenamtes näher. Die Sondersynode des Kirchenkreises Lübbecke votierte jetzt einstimmig für ein zukünftiges Kreiskirchenamt Weser-Werre-Wiehen.

Zum 1. Januar 2026 wollen die vier Kirchenkreise ein gemeinsames Kreiskirchenamt gründen. Als Standort des Hauptsitzes wurde bereits Herford auserkoren. Doch auch vor Ort zum Beispiel in Lübbecke wird es Ansprechpersonen geben, und vor allem gilt: Die vier Kirchenkreise bleiben weiterhin eigenständig – mit ihren Superintendenturen, synodalen Diensten und den Kita-Referaten, erklärte Pfarrerin Barbara Fischer. Die stellvertretende Superintendentin leitete die Sondersynode.

Das neue Miteinander sei ausdrücklich keine Vereinigung der Kirchenkreise. Es gehe vielmehr um eine zeitgemäße Bündelung der Verwaltungsarbeit, um Angebote zu sichern und Arbeitsprozesse weiterhin zuverlässig gestalten zu können, heißt es aus den beteiligten Kirchenkreisen.

„Mit dieser Entscheidung wird ein wichtiger Schritt in der Verwaltungsreform der evangelischen Kirche in unserer Region vollzogen“, so Carsten Schöneberg, Verwaltungsleiter des Kirchenkreises Lübbecke. „Die neue Struktur soll zu einer gut aufgestellten, effizienten und zugleich gemeindenahen Verwaltung führen.“

Damit dieses neue Miteinander auch nach außen sichtbar wird, gibt es einen neuen Namen: Evangelisches Kreiskirchenamt Weser-Werre-Wiehen der Kirchenkreise Herford, Lübbecke, Minden, Vlotho. Bei diesem Namen stehen die Flüsse Weser und Werre sowie das Wiehengebirge symbolisch für die geografische Vielfalt – und für ein starkes Miteinander auf Augenhöhe.

Zur zukünftigen Verwaltungsleiterin wurde Meike Elmer berufen; sie ist dann zuständig für die Kirchenkreise Herford und Vlotho. Ständige Vertretung der Verwaltungsleitung wird Carsten Schöneberg; er wird zuständig sein für die Kirchenkreise Lübbecke und Minden.

Auch wenn künftig vieles zentral organisiert wird, bleiben bestimmte Strukturen vor Ort erhalten. Dazu gehören die Superintendenturen sowie Ansprechpersonen, zum Beispiel für Gemeindebüros, Jugendarbeit und Kita-Verwaltung. Schöneberg: „Es war uns ein großes Anliegen, dass die Menschen ortsnah weiterhin vertraute Wege und Gesichter in ihrer Nähe finden.“

Die Kreissynode in Minden hat dem gemeinsamen Kreiskirchenamt bereits offiziell zugestimmt. Demnächst folgen noch Tagungen der Synoden der Kirchenkreise Herford und Vlotho. Wenn – wie erwartet – alle vier Synoden dem gemeinsamen Kreiskirchenamt zustimmen, dann kann der Umzug und somit die praktische Zusammenführung der Fachabteilungen im ersten Quartal 2026 erfolgen.

„Besonders wichtig ist uns auch die Klarheit beim Thema Personal: Alle Mitarbeitenden der vier Kreiskirchenämter werden in das gemeinsame Kreiskirchenamt übernommen. So können wir auch künftig auf die bewährte Erfahrung und Kompetenz aller Kolleginnen und Kollegen bauen“, so Carsten Schöneberg.

Axel Kröger,

Kirchenkreis Lübbecke

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