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50 Jahre Orgel St. Johannis-Kirche: Konzert am 5. November

Zum Jubiläum der Orgel laden wir am Samstag, 5. November, um 17 Uhr zu einem Konzert in der St. Johannis-Kirche ein. Unter der Überschrift „Orgel und Accessoires“ werden u.a. Werke von Buxtehude, Bach, Mendelssohn und Widor erklingen.

Ein „festliches und heiteres Orgelkonzert“ soll es werden, zu dem Kantor Uwe Rehling aus Hannover in der St. Johannis-Kirche zu Gast sein wird. Er begibt sich damit zu seinen Wurzeln. Denn Uwe Rehling wurde im Februar 1962 in Rahden geboren. Hier verbrachte er seine Kindheit und Jugend, studierte anschließend Kirchenmusik in Herford und Frankfurt am Main. Seit 1987 lebt er mit seiner Familie in Hannover, wo er als Kirchenmusiker tätig ist.

Seine ersten musikalischen Gehversuche unternahm er an der Rahdener Orgel, spielte hier auch im Posaunenchor und freut sich nach eigener Aussage beim Konzert auf „bekannte Gesichter in der schönsten Kleinstadt dieser Welt.“

Kantor Uwe Rehling, Hannover

Kantor Uwe Rehling, Hannover

Die "Königin der Instrumente" wird 50 Jahre alt

Wolfgang Amadeus Mozart nannte die Orgel einst respektvoll „die Königin der Instrumente“. Und so können wir in Rahden in diesen Tagen einen königlichen Geburtstag feiern. Die Orgel in der St. Johannis-Kirche wird 50 Jahre alt.

Natürlich gibt es Teile der Orgel, die älter sind. Aber in ihrer jetzigen Form wurde unsere Orgel im Jahr 1972 von der Firma Hammer gebaut.

Beim ersten Blick auf die Orgel fällt die Inschrift auf: „Anno 1789“. Das mag in diesem Zusammenhang irritierend sein; doch dieses Datum bezieht sich nur auf das Gehäuse der Orgel, sozusagen die Ummantelung.

Die Orgel im Jahr 1969.

Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass von der unteren Ebene (am Spieltisch) zur oberen Ebene (Bereich der Pfeifen) ein farblicher Unterschied zu sehen ist. Dies hängt damit zusammen, dass die verwendeten Farben früher Blei enthielten, das heute nicht mehr verwendet werden darf. Also ist der Bereich, der neueren Datums ist, mit einer leicht unterschiedlichen Farbe gestrichen. So ist der obere Teil des Orgelgehäuses von 1789, der untere Teil aber von 1972, als die Orgel zum letzten Mal umgebaut worden ist.

In der aktuellen Fassung verfügt die Orgel über zwei Manuale, ein Pedal und 20 Register. Das Hauptwerk (Manual I) mit seinen Prinzipalpfeifen im Prospekt ist von unten gut zu erkennen. Das darunter liegende Brustwerk (Manual II) ist wegen der Jalousietüren deutlich schwerer zu erblicken. Die Pedalpfeifen kann man nur sehen, wenn man auf der Empore steht. Sie sind hinter dem Hauptwerk in einem eigenen Gehäuse aufgestellt.

Wir hoffen, dass wir im Zuge der weiter geplanten Sanierungsarbeiten in der St. Johannis-Kirche auch die Orgel in näherer Zukunft überarbeiten können. Aber zunächst muss natürlich die Außensanierung der Kirche abgeschlossen sein. Einen konkreten Zeitplan für die Sanierung der Orgel gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. (TQ)

Unsere nächsten Gottesdienste, ab ca. 16 Uhr als Video abrufbar:

  • 3. März, St. Johannis-Kirche, mit Gisela Kortenbruck

  • 10. März, Vorstellungsgottesdienst, St. Johannis-Kirche, mit Udo Schulte und Klaus-Hermann Heucher

  • 17. März, St. Johannis-Kirche, Einführung des neuen Presbyteriums

Terminkalender

01.03.2024: 15:00 Gottesdienst zum Weltgebetstag

St. Johannis-Kirche, anschl. Gemeindehaus

10.03.2024: 10:00 Vorstellungs-Gottesdienst Bezirk West

St. Johannis-Kirche

10.03.2024: 10:00 Vorstellungs-Gottesdienst Bezirk Mitte und Ost

St. Johannis-Kirche

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