St. Johannis-Kirche von der Wehme aus.

Vor 660 Jahren wurde die St. Johannis-Kirche gegründet. Das älteste heute nochvorhandene Stück ist der im Turm aufge-stellte Taufstein, dessen Inschrift auf das Jahr 1414 verweist. 1581 wurde der Kirchturm in seiner jetzigen Höhe von 53 Metern errichtet. Durch einen vollständigen Umbau erhielt die St. Johannis-Kirche im Jahr 1789 ihre heutige Gestalt.Heute ist der Kirchturm nicht nur Mittelpunkt und Wahrzeichen derStadt Rahden,sondern auch Mitte einer lebendigen Gemeinde.Dies gilt es zu erhalten,zu sichern und für dieZukunft zubewahren.

Eine komplexe Balkenkonstruktion stützt den Turmhelm.

Der Turmhelm der St. Johannis-Kirche weist große Schäden auf. Die Schieferschindeln der Dachbedeckung sind durch Witterungseinflüsse stark beschädigt. So konnte, teilweise schon seit langer Zeit, Wasser eindringen, sodass das Holz der Dachkonstruktion und auch das Mauerwerk durch Feuchtigkeit angegriffen sind.

Feuchtigkeit ist in die Holzkonstruktion des Turmhelms eingedrungen. Die Schäden sind deutlich sichtbar.

Doch auch an anderen Teilendes Kirchturms ist die Zeitnicht spurlos vorüber gegan-gen. Die Turmuhr muss repa-riert werden, die Einfassungen derZifferblätter sind schadhaft, Die Goldbe-schichtung zeigt Witterungsspuren. Vorallem aber macht das Uhrwerk Sorgen.Die Zeiger haben so viel Spiel, dass sie vom Wind hin- und hergeweht werdenund nicht mehr die korrekte Zeit anzeigenkönnen.

Die Reparatur der Turmuhr wird allein 10.000 Euro kosten.

Die gesamte Dacheindeckung muss erneuert werden. Die Schieferschindeln wurden entfernt und werden später durch neue ersetzt. Die lange immer wieder eindringende Feuchtigkeit hat die Holzkonstruktion des Turmhelms so stark beschädigt, dass ca. ein Drittel der Eichenbalken ausgetauscht werden muss.Teilweise können die alten Holzbalken, die sich auf die Jahre 1581 und 1734 bis 1737 datieren lassen, noch weiter verwendet werden. Kleinere Schäden werden daran bearbeitet, neue Stücke eingepasst. Diese Arbeiten sind allesamt sehr aufwändig und kostspielig. Doch die Sanierung hat zum Ziel, möglichst viel Altbestand zu bewahren und zu erhalten.

Wo Schindeln fehlen, konnte Regenwasser lange Zeit ungehindert eindringen.

Die Reparatur von Turmkreuz und Wetterhahn wird ca. 5000 Euro kosten.

Das Turmkreuz stand auf einer sehr schadhaften Holzspitze und muss erneuert werden, bevor der Wetterhahn an sei-nen Platz zurückkehren kann. Auch gab esbisher keine Regenrinnen und Fallrohre.Sie sollen jetzt, zusammen mit einer erneu-erten Blitzschutzanlage, montiert werden.

Die Turmspitze (der Kaiserstiel) zeigt starke Anzeichen von Verwitterung: Schimmel und Fäulnis treten zutage.

Insgesamt werden sich die Kosten für die Sanierung auf ca. 600.000 Euro belaufen. Durch Zuschüsse und öffentliche Mittel konnten bis jetzt (Juni 2013) bereits 283.000 Euro gesammelt werden. Die übrigen Kosten muss die Gemeinde selbst aufbringen. Ein Teil wird durch langfristige Kredite finanziert, doch es bleibt ein Rest in Höhe von 50.000 Euro, die nur durch Spenden aufgebracht werden können.

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